Der erste Streich...

Heute war es mal wieder soweit: Einer der Kulturellen Höhepunkte im Jahr einer Köpenicker Mutter in Form des alljährlichen Kita-Flohmarktes fand statt. Was der High Society ihr Laufsteg ist den Friedrichshagenern Eltern ihre Flohmärkte. Hier kann man schöne Dinge für einen schmalen Taler erwerben und nebenbei auch noch den neuesten Klatsch aufgreifen. Letzteres scheint das Lebenselexier einiger besonders Sozial aktiver Familienmanagerinnen sein und führt im Supermarkt nebenan auch schon mal zu einen Totalstau zwischen den Regalen, da Mutter A mit Mutter B über Mutter C sprechen muss und zwei Kinderwagen nebeneinander auch die komfortabelsten Supermarktgänge wirkungsvoll verstopfen. Allerdings hält dieser Zustand bisweilen eher selten länger an. Spätestens bis einer der Ortsansässigen Kampfrentner sich genötigt fühlt für Recht und Ordnung zu sorgen und infolgedessen einer seiner Hände gegen seine schwammige Hüfte stemmt, um mit der anderen Hand wild gestikulierend seinen Weg durch die Beräderten Kinderkarren zu Bahnen. Zurück zum Flohmarkt: Es hat schon etwas animalisches wenn ungezählte Horden pünktlich um 14 Uhr über das Kitagelände herfallen, gewillt die besten Stücke zu ergattern. In den dunklen Arealen unserer Seele schlummert wohl immer noch das bisschen "Sommerverkauf bei Hertie” Feeling. Ja, die Deutschen sind eh für Schnäppchen zu haben. So fielen die versammelten Horden über die dargebotenen Sachen her und jeder versuchte sich schnellstmöglich das beste Schnäppchen zu ergattern. Um mehrere Packstücke bereichert und die Fortpfanzen glücklich auf den angrenzenden Spielplatz wissend, kommt der zweite Höhepunkt in Form einer erhöhten Kalorienaufnahme über Kaffee und Kuchen auf entsprechenden Sitzvorrichtungen. Derweilen lässt sich über diverse Fortschritte, beziehungsweise Leiden des Nachwuchses fachsimpeln oder, um sich danach wieder besser zu fühlen, zünftig über andere Muttertiere herziehen. In einigen Blicken der untereinander kommunizierenden Mutertiere lässt sich der Inhalt des Gespräches sehr wohl ablesen und so habe ich es mir zum Sport gemacht das dargebotene Gespräch in der Ferne zu deuten. Überhaupt ist es interessant, zuweilen sogar lustig den anderen Eltern zuzusehen, während man genüsslich seine Tasse Kaffee schlawenzt. Nun zurück zu dem eigentlich wichtigen Programmpunkt an diesem Tag: die Flohmarkt Ausbeute. Bei mit reichte es leider nur zu einigen Einzelstücken nebst ein paar Sportschuhen eines Deutschen Markenherstellers. Leider habe ich mir durchaus etwas reichere Beute ausgerechnet aber interessanterweise scheint in den letzten Jahr nur vernünftige Klamotten für das weibliche Geschlecht den Weg in die Lager der Flohmarktdealer gefunden zu haben. So werde ich wohl oder übel in nächster Zeit doch bei einigen Ladenketten vorstellig werden, bzw. die Deutsche Post zu ihren Recht kommen lassen mir meine virtuell bestellten Waren frei Haus zu liefern. Apropo Virtuelle Waren: Vor einiger Zeit habe ich über ein großes Mütterportal mich für eine Testaktion beworben. Gesucht wurden 250 Mütter die den neuen Jacko-o Mitwachsbody testen wollten. Mir keine Chancen ausrechnend war ich um so mehr verblüfft als ich doch zu den Glücklichen zählen durfte die die Ehre zuteil wurde solch ein gutes Stück testen zu dürfen. So hibbelte ich die Tage bis der Postmann klingelte und mir das Briefkuvertverpackte Textil übergab. Ich dachte wenn ich Teste, dann richtig und nach einen kurzen Check über Form, Farbe und Qualität unterzog ich das gute Stück gleich der Kochwäsche... Ja etwas Sadistisches hatte es schon, aber hier sollte ja getestet werden und da geht Mama gerne mal in die Vollen. Unzerstört und mit leuchtenen Farben empfing ich den Body wieder aus meiner Waschmaschine und freute mich ihn den nächsten Tag meinen kleinen Sohn anzuziehen. Gedacht, getan. Und so strahlte er an dem Engelskörper meines 6 wochen alten Babys.....ganze 5 minuten lang. Den Spaß beendete der Herr höchstpersönlich durch eine unerhörte Menge Gelblichen Zeugs welches Jahrelange Ingenieurskunst der Windeldesigner mit einem Darmwind zu nichte machte. Schnell umgezogen und wieder betriebsbereitgemacht war mein Sohn wieder glücklich. Der Body jedoch erstrahle im Schritt in leuchtenen Gelb statt wie erhofft in reinen Weiß. Nach raschen einweichen und dem darauffolgenden Wäscheprogramm hat sich die Ursprungsfarbe wieder eingestellt und es konnte getrost weitergetestet werden. Um das ganze hier mal auf den Punkt zu bringen, fasse ich meine Version des Testergebniss hier mal kurz zusammen: - erstens: Er ist verdauungsfördernd in jeglicher Weise. - zweitens: Die Idee ist genial und rechtfertigt den doch ziemlich hohen Preis. - drittens: Das Schritteil zum verstellen des Bodys sitzt entgegen meiner Erwartung perfekt. - viertens : Er hält Mamas Wäscheorgien ohne Probleme aus. - fünftens: Tolle Farben und supersüßes Design. - sechstens: Leider etwas angeblichen nach den vielen Waschgängen, aber ich war ja auch nicht wirklich zimperlich zu ihm ( nur die harten kommen in den Garten ;-) ) - siebentens: Der Stoff ist schön weich. So, das war’s für heute.. Und denkt dran: hinter jeder Erfolgreichen Mutter steht ein Korb mit dreckiger Wäsche ;-) Eure Fighty

22.4.13 11:38

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